Spon-Beitrag

Hier steht der Untertitel!

Palermo Markt, Plakatwand Italien
Palermo, Sizilien: Markt in der Altstadt

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte!

Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt Palermo, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden. Beinahe wäre er dabei über den umgestürzten Mülleimer gefallen, der mitten im Weg lag. Er versuchte, sich in der Dunkelheit seinen Weg zu ertasten und erstarrte: Anscheinend gab es keinen anderen Ausweg aus diesem kleinen Hof als den Durchgang, durch den er gekommen war. Die Schritte wurden lauter und lauter, er sah eine dunkle Gestalt um die Ecke biegen. Fieberhaft irrten seine Augen durch die nächtliche Dunkelheit und suchten einen Ausweg. War jetzt wirklich alles vorbei,

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Procida – die schöne Unbekannte

Steil ragt der Fels aus dem Meer empor, gut 80 Meter hoch. Auf seiner Spitze thront eine wuchtige Festung, die Mauern scheinen geradezu aus dem Gestein zu wachsen. „Terra Murata“, gemauerte Erde, nennen die Italiener diesen Bau auf der Insel Procida. Der alte Adelspalast, 158 Jahre lang als Gefängnis genutzt, leuchtet hell über dem Meer. Nach Jahrzehnten des Verfalls ist ein Teil davon nun wieder zugänglich – für Besucher, die heute ganz freiwillig kommen.

Gemächlich fährt die Fähre durch den Golf von Neapel, lässt Stadt und Vesuv hinter sich. Es ist früher Vormittag, etwas Dunst liegt über der See. Das Schiff dreht nach Norden ab und gibt den Blick auf die Inseln frei, noch liegen Procida und Ischia scheinbar verwoben ineinander. Als sich der Dunst lichtet, taucht als Erstes der Burgberg auf. Erhaben. Aber auch bedrohlich. Angekommen im Hafen, geht es zunächst an bunten Häuschen in Pastelltönen vorbei, an Tante-Emma-Läden. Und am Klub der pensionierten Kapitäne. An der Bar Roma biegt rechts die Via Vittorio Emanuele ab.

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Du weißt nicht, wie du beginnen sollst? Schreibe einfach auf, was dir gerade in den Kopf kommt. Anne Lamott, Autorin eines tollen Buchs zum Thema Schreiben, sagt, dass du dir selbst die Erlaubnis geben musst, einen „ersten schlechten Entwurf“ zu verfassen. Anne spricht einen wichtigen Punkt an: Beginne einfach mit dem Schreiben und bearbeite deinen Entwurf erst später.

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